Wie jetzt...?

... in diesem Blog steht der ganze Unsinn, der einer bunten Kuh so einfällt, während sie auf ihrer Weide steht. Hier

gibt es "unspielbare" Szenen aus dem Kaschperltheater, farbenfrohe Streitgespräche zwischen mir und 19 (!) Alter Egos,

jede Menge Kaffeepausen und anderen Quatsch. Kreuz und quer durcheinander und ohne künstlerischen Anspruch.

14.06.17

Mein Netzwerk



Eigentlich wollte ich die Bettwäsche jetzt raushängen, aber die Luft ist so zäh, daß mir das Zeug da vermutlich gar nicht trocken wird. Also bleibt mir nur der Heizungskeller.


Und da unten wohnen die Spinnen. Uaaah!


Avatarama
KuhKeshi-Kollektion
Halloween 2014
Einige von den Biestern sind so groß, daß ich die nassen Laken getrost an ihren Netzen aufhängen kann.
Netzwerk für Furchtlose.

10.06.17

Kalbshirn muß man mögen

Erstgeborener, in genervt-vorwurfsvollem Tonfall: "Mamma, echt jetz! Die andern sind allein in Neuseeland und Weißgottwo unterwegs, da werd ich ja wohl von München nach Wien kommen!"

Sprach's - und stieg in die falsche S-Bahn ein... 

07.06.17

Mag ja sein, daß das eklige Wetter da draußen gerade die "Schafskälte" ist -
mir ist trotzdem saukalt!

24.05.17

D'Oma Rosa hod gmoant...


Oma Rosa
... sie woaß, wias geht, wemma a Land regiert, a Gschäft führn, Kinda aufziang oda an Kuacha macha mecht, weil des san drei ganz einfache Regln, sogts:

§ 1: Des hamma imma scho so gmacht.
§ 2: Des geht ned? - Des hamma ja no nia ned ghabt!
§ 3: Na machmas hoid a so, wia mas imma scho gmacht ham.


Da sind so viele Wörter und Bilder im Netz...


... das ist mir gerade wieder aufgefallen, als ich meine frühmorgendliche Bloggerrunde gedreht habe. (Nein, nicht „Jogger“ – ich bevorzuge bei meinem ersten Kaffee eine eher sitzende Tätigkeit.)

Es gibt Blogs, die bestechen durch gut geschriebene, witzige Texte und da nehme ich dann auch die Fotos in Kauf, die z.B. zwei Fläschchen Nagellack, ein Halstuch oder eine Handtasche aus sieben verschiedenen Blickwinkeln zeigen.

Es gibt Blogs, bei denen die Texte weniger gut sind, die aber schön bebildert sind. Kann ich flott drüberscrollen.

Und dann gibt es Blogs, die von allem zu viel haben: zu viel Text, zu viel Werbung, zu viel Geschwurbel und viel zu viele (fast identische) Fotos. Das finde ich auf Dauer sehr anstrengend.

Als höflicher Besucher möchte ich die Gedankengänge eines Bloggers gern „der Vollständigkeit halber“ ganz lesen, aber da ich bei meiner Runde mehrere Blogs besuche, wird es mir irgendwann schlicht zu viel.

Zu viel Text, um zu erläutern, wann und wo und warum man sich genau diese eine Hose gekauft hat, welche dann noch in zu vielen (gefühlt siebenundzwanzig) großformatigen Bildern vorgeführt wird. Zu viele Wörter für eine einzige Klamotte.

Das soll ich dann als wohlerzogener Gast entsprechend lobend kommentieren und bei Gelegenheit nachsehen, ob auf meinen Kommentar eine Antwort gekommen ist, die wiederum kommentiert werden müsste. Auch hier: zu viel.

Ich denke, ich werde in Zukunft morgens nicht mehr in die virtuellen Wohnzimmer der Blog-Gastgeber gehen, sondern mich auf eine Partie Mahjongg beschränken. Ohne viele Worte.



Und damit hier auch mal wieder ein Bild dabei ist:
mein KuhSinchen des Tages vom 24.05.
Tag der Weinbergschnecke (hicks) Prosit!

22.05.17

Du bekommst zu wenig Komplimente...

kleiner Pieks
... wenn du dich schon total darüber freust,
weil der Arzt deine guten Venen lobt.

20.05.17

Neues von der Kilofront


Ruine in der Ruine, 2015 ...
2017 sind lediglich die Haare kürzer
… hallo, jemand zuhause?

Entschuldigen Sie bitte, ich such die Frau, die hier den Blog betreibt und die eigentlich seit Monaten am Abnehmen ist – wir haben schon lang nichts mehr von ihr gehört und sind ein bißchen in Sorge, ob sie mittlerweile vielleicht schon zu dünn und schwach ist, um über ihre Diät zu schreib…

… aha. Ach so. Mhm. Die Hormone, jaja. Und Chips und Schokolade, natürlich: die üblichen Verdächtigen. Und die Waage ist kaputtgegangen, ja, das ist auch schlimm.
Ja, freilich: die Nervennahrung musste sein, dafür hat wohl jeder Verständnis, der in dieser Situation... aber, wie gesagt: was wurde aus dem Ziel, bis zum Geburtstag ein gewisses Gewicht zu erreichen?

Ah, verstehe: in die falsche Richtung. Und jetzt konzentriert sie sich auf den nächsten Geburtstag. – Ja, da haben Sie recht, der ist ja jedes Jahr, zum Glück. Na schön, dann melde ich mich einfach irgendwann nochmal bei Ihnen, wenn die Frau, die ich suche, wieder da ist und entsprechende Erfolgsmeldungen präsentieren kann.
Zum Glück ist das hier kein Diätblog, nicht wahr…

18.05.17

11.05.17

Vier Kitschpostkarten...


… hätte ich aus der morgendlichen Fahrt zur Arbeit machen können: vor mir der untergehende Vollmond, eingebettet in himmelblaue Pastelltöne - und hinter mir die strahlend aufgehende Sonne in leuchtendem Orange und Rot.
 
Links von mir die Alpen im rosenfarbenen Morgenlicht, rechts von mir das Panorama der Hauptstadt, ebenfalls von den ersten Strahlen der Sonne verzaubert.

Zu blöd, daß ich auf den Straßenverkehr achten musste und grundsätzlich während der Fahrt nicht fotografiere.

(Und der Akku vom Handy ist außerdem das, was er meistens ist: leer.)

02.05.17

Neulich in der Flimmerkiste (2): das nicht-mehr-perfekte Dinner


Mir ist der Appetit jedenfalls vergangen, seitdem die Leute von VOX das Konzept der Sendung geändert haben. Ein klassischer Fall von Verschlimmbesserung…

Was mir am neuen Konzept von PD gefällt:

die Uhrzeit. Interessant, wenn es mal wieder ein Mitternachtsmenü gibt, weil der Gastgeber erst nach der Vorspeise damit anfängt, das Gemüse für den Hauptgang zu schnippeln.

Was mir am neuen PD nicht gefällt:

die Musikauswahl. Das geht schon bei der Ding-ding-dong-Titelmusik los, die mich an die Reklame eines Erotikversandes erinnert. Zwischendurch nervt mich die merkwürdige „Fahrstuhlmusik“, die überhaupt keinen Bezug mehr zur gesendeten Szene hat

die Farben. Zu einer Kochsendung gehört ein sattes Tomatenrot, ein frisches Spinatgrün, ein saftiges Orange – und weder Mint, noch Magenta, noch die anderen, pastellpeppigen Schattierungen, die mich an eins der angesagten 08/15-Lifestylemagazine für hippe Youngsters erinnern (fehlen nur noch die Schminktipps)

die fehlenden Menükarten. Früher gab es schon die ersten Lacher, wenn die Kandidaten vorher erstmal überlegen mussten, ob Anchovis jetzt Gemüse oder Obst ist und dann lang und breit erklärten, daß sie das nicht essen würden

Einkauf, Schnippelhilfe, Tischdeko – Fehlanzeige. Diese bewährten Bestandteile der Sendung kommen nur noch marginal auf den Bildschirm

die fehlenden Zwischenbewertungen. Früher haben die Gäste jeden Gang einzeln bewertet und man konnte als Zuschauer schon mitraten, wer taktieren und die Punkte runterfahren würde, weil ihm das Zimtparfait zu kalt und zu zimtig war

die ironischen Kommentare von Mr. Off wurden drastisch zurückgefahren, genau wie die launigen Einblendungen (Paul blickt durch, Melanie blickt ratlos). Das nimmt der Sendung den von mir so geschätzten Rasiermessercharme

besonders übel: die neue Kameraführung mit dem Hin- und Wegzoomen auf einzelne Kochvorgänge. Ich will nicht dauernd Makroaufnahmen von gewürfeltem Knoblauch sehen und von den Spielereien am Schärferegler werde ich seekrank!

die Einblendung der Zutaten ist ebenfalls überflüssig, denn niemand kann innerhalb von zehn Sekunden alles notieren, was man für das provencalische Zitronenhähnchen braucht. Wenn mich ein Rezept wirklich interessiert, schaue ich wie eh und je auf der VOX-Seite nach

das lahme Abfilmen von Leuten, die sich endlos begrüßen und dann über Nichtigkeiten plaudern. Leider macht dieser Teil im Stil von alten Heimvideos („Tante Liese lädt zum Sonntagmittagessen ein“) jetzt den größten Teil der Sendung aus. Und das finde ich schlicht zu langweilig, um es mir anzuschauen.

Schade drum, weil ich die Sendung früher gern mit meinen Freundinnen gesehen und dabei übers Kochen gefachsimpelt habe. Das war eine entspannte Stunde am Feierabend, die wir zusammen genossen haben.



Doch für mich ist das neue „Perfekte Dinner“ jetzt kein Genuss mehr, sondern nur noch langweilig und ärgerlich. Also treffe ich meine Freundinnen auf anderen Kanälen und verzichte auf dieses Format.

Mahlzeit.




Im Fernsehen läuft "Das perfekte Dinner".
Erstgeborener Was kocht'n der da?
Fräulein Q Kalbsbäckchen.
Jüngster (entsetzt) Ich hoff doch, aus'm Gesicht!

Fräulein Q (beruhigend) Natürlich, sonst wärens ja Arschbäckchen...